Das Studentenleben kann teuer sein – das weiß man als Student gut genug. Oft reicht die staatliche Unterstützung nicht aus und manch einer bekommt sie erst gar nicht. Also kommt nicht selten die Frage auf: reicht das Pfand, um mich bis zum Ende des Monats durchzubringen? Direkt gefolgt von: Sollte ich vielleicht noch zusätzlich Mülleimer nach Pfand durchsuchen? Oder mir direkt einen besseren Weg zur Geldbeschaffung überlegen? Nach kurzer Überlegung fällt dir bestimmt auf, dass Letzteres wahrscheinlich die beste Lösung ist! 😉  

Der nächste Schritt führt dich zu unzähligen Jobbörsen und nochmal so vielen Studentenjobs, nur um festzustellen, dass 90% deiner Bewerbungen unbeantwortet bleiben, während die restlichen 10% eigentlich gar nicht dem entsprechen, was deinen Kompetenzen entspricht. Doch was, wenn es etwas gäbe, wo du direkt dein Wissen aus dem Studium anwenden könntest und so direkt eine Brücke zu seiner beruflichen Zukunft schlägst?  

 

Heute möchten wir dir den finanziellen Unterschied von Studentenjobs und Freelancing erklären und dir die Vor- und Nachteile näherbringen. Selbstständig neben dem Studium zu sein, kann sich für dich erfahrungsgemäß je nach Ausgangslage richtig lohnen! 😊  

 

Dein Vertrag

Der erste Unterschied zu einer klassischen Anstellung ist, dass du keinen Anspruch auf Urlaub, Lohnfortzahlungen bei Krankheit oder Kündigungsschutz besitzt. Demnach wirkt es auf den ersten Blick bequemer in eine Anstellung zu gehen. Denn du musst die rechtlichen Fragen nicht beantworten, dich weniger um Steuern kümmern und bist abgesichert.  

Die Krux der Verträge ist nun aber, dass es eben ein Vertrag ist, den du mit deinem Arbeitgeber eingehst. Dieser bestimmt in den meisten Fällen die Konditionen. Oft sind diese Studentenjobs nur knapp über dem Mindestlohn oder du musst dich vorher über Praktika qualifizieren.  

 

Die Bezahlung

Freelancing neben dem Studium ist anders, denn hier wird deine Bezahlung über vorab verhandelte Tagessätze (abhängig von deinen Erfahrungen und deinem Skillset) geklärt. In der Regel übersteigen diese Tagessätze den Stundenlohn eines Studentenjobs um circa 1,8, was ja schon mal ganz gut klingt, allerdings gibt es bei Selbstständigkeit weder Kranken- noch Urlaubsgeld. Du arbeitest, du wirst bezahlt – du arbeitest nicht, du wirst nicht bezahlt.  

 

Versicherung

Versicherungstechnisch wirst du während deines Studiums wahrscheinlich noch bei deinem Familientarif inklusive sein, den deine Eltern bezahlen. Wenn du über eine Verdienstgrenze hinauskommst, die jede Krankenkasse selbst bestimmt, oder die 20 Stunden pro Woche bei deiner Tätigkeit (Studentenjob) überschreitest, musst du dich selbst versichern. Hier ist auch wichtig, dass dir dein Kindergeld erhalten bleibt, solange du nicht über 15 Semester kommst und dein Studium weiter im Fokus liegt.  

Wenn du BAföG beziehst, darfst du im Bewilligungszeitraum bis zu 4.221€ über Freelancing dazu verdienen, ohne dass es zu Abzügen bei deinem Zuschuss kommt. Die allseits beliebte Einkommenssteuer musst du erst ab 9.000€ Einkommen im Jahr über deine Freelancing-Tätigkeit bezahlen, ab 17.500€ kommt die Umsatzsteuer dazu.  

 

Zum Schluss…

Keine Sorge: Es ist alles gar nicht so kompliziert, wie du nun denken magst! 😊 Falls du eine weitere Entscheidungshilfe in Sachen Freelancing brauchst, schau dir gerne noch unseren Blogbeitrag vom 8. Juli (Vor- und Nachteile von Freelancing-Projekten neben dem Studium) an oder spricht direkt mit uns – zur Not erstellen wir gemeinsam eine Pro- und Contra-Liste! 😉  

 

Wir von Campus Consult freuen uns über jede Frage, die du diesbezüglich hast und wünschen dir viel Erfolg bei deinen Herausforderungen (von denen wir manche gerne gemeinsam meistern 😉)!  

 

 

Quelle (Wundertax „Freelancer – In 4 Schritten zum besten Nebenjob“ 2016 Freelancer – In 4 Schritten zum besten Nebenjob (studentensteuererklaerung.de) *Die Inhalte haben wir mit Sorgfalt erstellt. Trotzdem übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen. Eine Haftung für Schäden, die aufgrund der hier angebotenen Informationen entstehen, übernehmen wir nicht.