Sicherlicht kennt jeder von uns die Redensart „selbst und ständig“, doch was das wirklich bedeutet und mit sich bringt, wollen wir heute in diesem Blogbeitrag klären!

 

Für manche Menschen bedeutet Selbstständigkeit rund um die Uhr erreichbar zu sein. Es könnte für den ein oder anderen aber auch bedeuten, 100%ig für die Arbeit zu leben und die Projekte mit höherer Priorität als das Privatleben zu sehen, weil es nicht anders möglich ist. Jeder Selbstständige wird eine eigene Definition davon haben, was es eigentlich bedeutet, selbstständig zu sein und wie es funktioniert.

 

Die Bedeutung der Selbstständigkeit

Verantwortung übernehmen müssen wir alle früher oder später, in manchen Dingen mehr und in manchen Dingen weniger. Bist du selbstständig, bedeutete dies auch viel Verantwortung zu übernehmen. Du sorgst also dafür, dass es läuft. Doch das bedeutet nichts Schlechtes, denn wenn man es so sieht, bedeutet Selbstständigkeit auch Unabhängigkeit. Du allein bestimmst, wie es läuft und was du wann machen möchtest und kannst.

Ein Beispiel: Bist du als Freelancer unterwegs, bist du dafür verantwortlich, dir Projekte zu suchen, in denen du arbeiten möchtest und bei denen du dich gut einbringen kannst. Du bist aber absolut unabhängig und kannst, wenn du willst, zwei Projekte nebeneinander machen, ein Projekt betreuen oder deine Projekte nach 3 Monaten wechseln. Du hast die Wahl!

 

Rund um die Uhr selbstständig sein

Ist man für seine Kunden gut und schnell erreichbar, heißt das oftmals auch, dass man als zuverlässig gilt. Es ist in der Selbstständigkeit notwendig und äußerst wichtig, erreichbar zu sein, denn so können deine Kunden optimal mit dir kommunizieren und fühlen sich während ihres Projektes ausreichend unterstützt. Allerdings definiert jeder selbst seine Zeiten der Erreichbarkeit. Du kannst, wenn es in deinen Alltag passt, 24 Stunden für deine Kunden erreichbar sein oder aber du informierst deine Kunden über ein Zeitfenster, in dem du erreichbar bist (beispielsweise von 7-18 Uhr).

Als Freelancer kannst du natürlich bei der Besprechung der Rahmenbedingungen des Projektes deine Erreichbarkeit mit einbringen. Wenn du zum Beispiel noch in deinem Studium oder in weiteren Projekten tätig bist, solltest du berücksichtigen, dass du nicht immer erreichbar sein kannst und auch nicht musst.

 

Zeit zum Durchatmen

Für viele Selbstständige kommt die Urlaubszeit und die Zeit zum Durchatmen vermutlich etwas zu knapp. Sich eine kurze Auszeit zu gönnen bedeutet nämlich einmal nicht erreichbar zu sein und nicht zu arbeiten. Steckst du grade in den Startlöchern deiner Selbstständigkeit wäre es wahrscheinlich nicht die beste Idee, mit einer Weltreise als „kurze“ Auszeit zu starten. Dennoch solltest du dir den ein oder anderen Tag Urlaub gönnen, damit du in dieser Zeit neue Energie und Kraft tanken kannst.

Bist du als Freelancer unterwegs und steckst in dem einen oder anderen Projekt, ist es natürlich auch hier wichtig, sich seinen Urlaub zu genehmigen. Dennoch macht es immer einen guten Eindruck, sich mit dem Kunden abzustimmen, damit du nicht ausgerechnet im Moment des Go-Lives am Strand in der Sonne brutzelst.

 

 

Wie ist deine Meinung zum Thema „selbst und ständig“? 😊