Bewerbungstipps Teil 2: Der perfekte Lebenslauf – Das solltest Du bei der Erstellung beachten

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5 Minuten. So lange befasst sich durchschnittlich ein Personaler mit einer schriftlichen Bewerbung. Nicht viel Zeit also, um von sich überzeugen zu können. Umso wichtiger ist es, dass du es mit deinen Unterlagen schaffst, unter all den anderen Bewerbungen positiv aus der Masse herauszustechen und im Gedächtnis des Personalers zu bleiben. Dabei ist es auch wichtig, dass alle formalen Kriterien und alle relevanten Informationen stimmig und schnell zu erfassen sind. Denn je einfacher es dem Personaler fällt wichtige Informationen aus deinem Lebenslauf zu entnehmen und sich schnell einen Überblick über deine Fähigkeiten und deinen Werdegang zu verschaffen, desto wahrscheinlicher ist es, dass du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst (Tipps hierfür findest du in dem ersten Teil unserer Rubrik „Bewerbungstipps“). Damit dir dies gelingt und was du sonst noch bei der Erstellung deines Lebenslaufs beachten solltest, haben wir dir im Folgenden zusammengefasst:

Allgemein: Was gehört inhaltlich in einen Lebenslauf?

Was darf inhaltlich auf keinen Fall in einem Lebenslauf fehlen und welche Informationen kann man getrost weglassen? Bevor du dich direkt auf das Verfassen deines Lebenslaufs stürzt, solltest du dir über den Inhalt und auch den Aufbau deines Lebenslaufs unbedingt ein paar Gedanken machen. Denn überflüssige Inhalte können der Qualität deines Lebenslaufs beinahe genauso schaden, wie wenn du entscheidende Daten auslässt.

Du solltest es also schaffen mit deinem Lebenslauf dem Personaler inhaltlich einen Mehrwert zu bieten! Das heißt konkret, dass du den Inhalt auf das Wesentliche beschränken solltest und an die ausgeschriebene Stelle anpasst. Auch formal ist das Motto: kurz und knapp. Auf maximal zwei DIN A4 Seiten sollten alle wichtigen Informationen ihren Platz finden.

Jeder tabellarische Lebenslauf beginnt zunächst mit den persönlichen Daten. Dazu zählen Angaben wie Kontaktdaten (Wohnsitz, Telefonnummer und Mail-Adresse) und dein Geburtsdatum sowie -ort. Passend dazu empfiehlt es sich auch ein professionelles Bewerbungsfoto hinzuzufügen, damit der Personaler die Informationen direkt mit einem Gesicht verbinden kann. Dieses sollte qualitativ hochwertig sein und dich idealerweise im passenden Business-Outfit zeigen.

Das Kernstück eines jeden Lebenslaufs bildet der berufliche und schulische Werdegang. Dieser kann wie folgt sinnvoll unterteilt werden:

  • Berufserfahrung
  • Schulische und akademische Ausbildung
  • Fort- und Weiterbildungen
  • Praktika
  • Nebenjobs/ sonstige Tätigkeiten

Die jeweiligen Stationen sollten immer das Anfangs- und Enddatum, Arbeitgeber, Position sowie die dort ausgeführte Tätigkeit enthalten. Was für die angestrebte Stelle von Relevanz ist, sollte ausführlicher und an erster Stelle beschrieben werden. Stationen, die schon länger zurückliegen (wie z.B. das Schülerpraktikum in der 9. Klasse oder der Notendurchschnitt in der Grundschule 😉), können dagegen weggelassen werden. Bevor du allerdings Informationen streichst, um deinen Lebenslauf zu kürzen, solltest du darauf achten, dass keine Lücken in deinem Lebenslauf entstehen. Auch ist es ratsam bei der Beschreibung des Werdegangs einheitlich vorzugehen. Wenn du beispielsweise die Abschlussnote deiner Ausbildung angibst, solltest du die deines Studiums nicht weglassen.

Nachdem du deine Erfahrungen sinnvoll aufgelistet hast, solltest du im letzten Abschnitt deines Lebenslaufs relevante Zusatzqualifikationen nennen. Dazu zählen zum Beispiel Sprachen, EDV-Kenntnisse oder andere Fähigkeiten, die einen Bezug zur Stelle aufweisen. Danach ist es noch möglich, sonstige Angaben über sich selbst zu listen. Diese können z.B. ehemalige Projekte, Ehrenämter oder Hobbys sein. Aber auch hier gilt es wieder abzuwägen, welche Angaben für die angestrebte Stelle wirklich von Relevanz sind. Bewirbst du dich beispielsweise in einem IT-Unternehmen, ist es durchaus sinnvoll, deine Leidenschaft für PCs und das Programmieren zu erwähnen. Weniger interessieren wird den Personaler allerdings, ob du gerne joggen gehst oder welche Serie auf Netflix zu deinen Favoriten zählt 😉.

Zu guter Letzt muss der Lebenslauf mit Ort, dem aktuellen Datum und deiner Unterschrift versehen werden. Insbesondere die Unterschrift wird von vielen Bewerbern häufig vergessen. Dies gilt bei Personalern als schwerer Formfehler und sollte deshalb unbedingt vermieden werden!

Was tun bei Lücken im Lebenslauf?

Wie bereits erwähnt sind größere Lücken im Lebenslauf nicht unbedingt gerne gesehen. Aber was tun, wenn doch welche auftauchen?! Hier ist es ratsam sich zu überlegen, ob es vielleicht doch etwas gibt, was du in dieser Zeit gemacht hast und sich diese Tätigkeit nicht als Arbeitsvorbereitung ausschmücken lässt. Außerdem ist es bei einer abdingbaren Aussicht auf eine Zeit ohne Beschäftigung sinnvoll, sich vorab Gedanken zu machen, ob nicht Kurse oder Fortbildungen besucht werden können, die diese Lücke wieder auffüllen.

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Wir freuen uns auf deine Bewerbung und wünschen dir viel Erfolg!

Dein Campus- Consult Team

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