Wer im Studium unabhängig und in finanzieller Freiheit leben möchte, muss früher oder später studiumsbegleitend arbeiten. Laut einer Umfrage aus den letzten Jahren gaben 51% der befragten Studierenden an, dass Sie neben dem Studium und auch während der Vorlesungszeit arbeiten.  Innerhalb der Semesterferien sind es sogar 63% der Befragten. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Neben einem positiven Kontostand liegt vor allem die Praxiserfahrung im Fokus, denn wer möchte mit Abschluss seines Studiums jede Menge Theorie auf dem CV haben, dafür aber noch keine Berufserfahrung in petto haben? Neben dem Studium zu arbeiten ist also keine Frage mehr, sondern ein fester Bestandteil der Karriereplanung.

So viele Argumente wie es für den Berufseinstieg während des Studiums gibt, so viele Abwicklungsformen gibt es auch. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten für dich, in die Praxis einzusteigen. Neben 450€ Jobs, Praktika und Werkstudententätigkeiten ist auch ein Projekteinsatz als Freelancer eine spannende Variante, deine Karriere zu starten, doch was ist das richtige für dich und worauf musst du achten?

Wir betrachten in diesem Blog zwei Abwicklungsformen und zeigen euch auf, was diese für euch bedeuten.

Studentisches Freelancing – flexibles Arbeiten neben dem Studium

Tatsächlich nimmt die Anzahl der Freelancer in Deutschland stetig zu. Zum 1. Januar des Jahres 2020 gab es rund 1,45 Millionen Freelancer in Deutschland. Ein Grund mehr, sich einmal mit dem Thema Freelancing neben dem Studium zu beschäftigen, doch vorab ist natürlich zu klären: Was bedeutet Freelancing eigentlich?

Kurz gesagt sind Freelancer Selbstständige, die unabhängig und für verschiedene Auftraggeber in Projekten arbeiten. Diese Definition liefert gleich die ersten Vorteile für das Arbeiten als Freelancer neben dem Studium, denn durch die freie Arbeitseinteilung hast du maximale Flexibilität und kannst arbeiten und studieren wunderbar kombinieren. Darüber hinaus lassen sich Einsatzzeit und -ort nach der Einarbeitung beim Kunden oft frei bestimmen. Neben diesen Vorteilen erweitert sich dein Lebenslauf mit Berufserfahrung, dein Netzwerk vergrößert sich und du erarbeitest dir neben dem Studium ein umfangreiches Portfolio. Zusammengefasst: Mit dem studentischen Freelancing erarbeitest du dir einen soliden Grundstein für deine berufliche Zukunft.

Studentische Hilfskräfte und Werkstudententätigkeit

Zu Beginn die wichtigsten Fakten, da das Arbeiten als studentische Hilfskraft einige Beschränkungen mit sich bringt. Studierende, die eine abhängige Beschäftigung auf Werkstudentenbasis eingehen wollen, müssen an einer Universität oder Hochschule immatrikuliert sein. Als Studierender sollte das Studium im Fokus stehen, weshalb die 20-Stunden-Regel gilt. Wenn du mehr jobbst, liegt dein Studium an zweiter Stelle und du wirst als Arbeitnehmer betrachtet.  Ausnahmen für die 20-Stunden-Woche gelten nur während der vorlesungsfreien Zeit bzw. den Semesterferien.

Während deiner Tätigkeit bist du in einem Unternehmen angestellt und deine Aufgaben sind im besten Fall mit deinem Studienfach verbunden. So kannst du schon früh dein akademisches Wissen in der Praxis umsetzen und während deines Studiums erste Kontakte aufbauen, von denen du später profitieren kannst. Bestimmt überzeugst du deinen Arbeitgeber von deinen Skills und wirst so vielleicht auch direkt nach deinem Studium in eine Festanstellung übernommen.

Schlussendlich lässt sich festhalten: egal, welcher Weg für dich der richtige ist, ein früher Start in die Praxis schadet nie und hilft dir dabei, dich auf den späteren Karriereweg vorzubereiten! 😊 Wenn du mehr über das Thema Freelancing und deine Möglichkeiten bei uns wissen möchtest, kontaktiere uns gerne und wir gehen deinen nächsten Schritt gemeinsam.

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