Tipps, um dich besser zu motivieren

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Es waren einmal zwei Brüder. Der eine war etwas älter und auch größer, doch im Laufe ihres Lebens überholten sie sich immer wieder an Größe und Selbstvertrauen. Gerade, wenn einer die Oberhand zu haben schien, trat der andere besonders groß und laut hervor. Nie hätte ihre Mutter mit einem Kampf wie diesem gerechnet, als ihre Söhne das Licht der Welt erblickten. Ihre Namen erhielten sie beiden mit Bedacht. Der Name des Ersten war keine Schwierigkeit, lag er doch lange schon in ihren Gedanken. Der Junge sollte den Namen einer Sache tragen, die jeder kennt und die die Macht hat, jedermann zu beflügeln. Ein jeder trägt sie, fühlt sie innerlich oder äußerlich, vergisst er sie nur manches Mal. Schön und stürmisch zugleich, soll der Jüngling fortan auf den Namen Motivation hören. Es dauert nicht lange, da wird sein Bruder geboren. Als jüngerer Bruder besitzt er zeitlebens das Talent, zuweilen frech zu sein und seinen Bruder im unpassendsten Moment von großen Taten abzuhalten. Manches Mal, wenn auch nicht oft, rügt ihn der Ältere und schafft es so, ihn in seine Schranken zu weisen. Es ist ein Hin und Her der Überlegenheit, bei dem es keinen Sieger zu geben scheint. Beide Kinder liebend, liegt der Name des Jüngeren auf der Hand: Manchmal kommt er ungelegen, um nicht zu sagen unpassend, doch gerät man durch ihn nicht selten an die Erledigung unverhoffter Taten, die sonst unerledigt blieben. Ein jeder ruft in Prokrastination.  

Die heutige Geschichte handelt vom älteren Bruder. Wir zeigen euch, wie er euer Freund wird und bleibt, ohne dabei die Freundschaftsanfrage vom Jüngeren ablehnen zu müssen. 😉 

Wir kennen sie alle: die Freunde, die manchmal eine Woche brauchen, um auf eine Nachricht zu antworten, obwohl die Pfeilchen längst blau sind. Die Freunde, mit denen man nur gelegentlich spricht und die man seltener sieht als seinen Steuerberater, doch was haben sie alle gemeinsam? Wenn man sich sieht, ist es, als wäre keine Zeit vergangen und eigentlich wünscht man sich doch, man würde sich viel öfter sehen. Motivation ist so ein Freund. Manchmal lässt er recht lange auf eine Antwort warten, oft kommt er zu spät oder im falschen Moment und Fotos, die ihr für das Lustigste auf eurem Handy haltet, kommentiert er manchmal nur mit einem Daumenhoch.  

Keine Sorge! Noch ist es nicht zu spät, denn wir zeigen euch heute, wie ihr eure Freundschaft retten könnt! 😊  

Jede Freundschaft braucht Pflege und Zuwendung, um nicht auseinanderzugehen, doch wie kann das aussehen? Wir haben unsere 5 besten Tipps für euch aufgeschrieben, um nicht eines Tages von einem sozialen Netzwerk daran erinnert werden zu müssen, wann eure Motivation Geburtstag hat.  

1. Ziele 

Was bringt es mir, etwas zu beginnen, wenn ich das Ziel nicht kenne? Wer sein Ziel kennt, kann die nächsten Schritte besser planen und effizienter darauf hinarbeiten. Du und Motivation möchten den Mount Everest besteigen? Super Idee! Ein mögliches Zwischenziel könnte da der Brocken sein, um die Freundschaft zwischen dir und Motivation zu stärken. 

2. Unterstützung  

Jede Unterstützung hilft, also auch die von uns selbst an uns selbst. Klingt komisch? Ist aber so. Wie kann das aussehen? Die Visualisierung ihres Vorhabens hilft vielen Menschen dabei, am Ball zu bleiben. Das heißt nicht, dass du ein Gemälde deines nächsten Ziels malen musst, aber trag doch zum Beispiel die nächsten Schritte in deinen Kalender ein, um sie nicht zu vergessen. Eine To-Do-Liste ist auch eine gute Möglichkeit, um jeden geschafften Schritt feierlich abzuhaken. Beides hilft dir, die Zeit für dein Vorhaben einzuteilen. Also Stifte (oder Tastatur) raus und los!

3. Sicherheit und Zuversicht 

Ganz egal, was du vorhast: du hast einen Grund dafür. Manchmal verspätet sich Motivation oder versetzt uns sogar! Das liegt oft daran, dass wir vergessen, wieso wir uns überhaupt mit ihm treffen wollte. Wenn du allein im Regen stehst, halte kurz inne und überlege dir, wieso du diesen Weg überhaupt beschreiten wolltest. Keine Sorge, das geht jedem einmal so, deswegen lass dir sagen: Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Motivationslein her (oft steht er schon wartend hinter der nächsten Ecke, weil er sich bei eurem Treffpunkt vertan hat). 😉 

4. Belohnung 

Geben wir es doch einfach einmal zu: Alles macht mehr Spaß, wenn eine Belohnung winkt. Ob es nun Geld, ein Bonbon oder das Lächeln eines Menschen ist. Ein wenig Wertschätzung stärkt die Seele und treibt an. Überleg dir also gerne, nach welchem Schritt du dir etwas gönnst. Du hast heute drei Seiten deiner Bachelorarbeit geschafft? Mega! Dann gibt es doch mindestens ein großes Eis oder den langersehnten Besuch im Kino! 😊 

5. Stolz 

Die 5 Seiten sind es nicht geworden, sondern nur 2? Gar nicht schlimm, auch das ist toll! Ein wichtiger Prozess der Motivation ist es auch, zu erkennen, welche Zwischenziele vielleicht zu hochgesteckt waren. Erlaube dir unbedingt, stolz auf jeden Schritt deines Schaffens zu sein, egal wie klein er ist. Motivation findet ohnehin alles toll, was du schaffst! 😉 

Keine Panik, eine gute Freundschaft braucht Zeit, so auch die Beziehung zur Motivation. Manchmal scheint der Weg recht steil, doch ehe du dich versiehst, trefft ihr euch viel öfter und irgendwann kommt auch keiner mehr zu spät oder verpasst den Bus. Natürlich darfst du dich auch weiterhin mit Prokrastination treffen, denn wer sollte sonst die Pullover in deinem Schrank nach ihrem Herkunftsland ordnen? Oft reicht aber auch eine kurze Sprachnachricht, um mit ihm in Kontakt zu bleiben. 😉 

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